Bereich: Konzept
 

LEBENSWEGE
Dialog der Kulturen und Generationen

EIN MULTIMEDIALES AUSSTELLUNGSPROJEKT VON BERLINER SCHÜLERN
IM MUSEUM FÜR KOMMUNIKATION BERLIN


Kooperationspartner

Caspar - David Friedrich-Oberschule
  öffentliche Realschule Berlin-Hellersdorf
Jüdische Oberschule
  private Oberschule Berlin-Mitte
Alexander-Puschkin–Oberschule
  öffentliche Gesamtschule Berlin-Friedrichsfelde
Wilhelm–Leuschner- Oberschule
  öffentliche Hauptschule Berlin Spandau
Heinz - Brandt - Oberschule
  öffentliche Oberschule Berlin Weißensee
Lina–Morgenstern-Oberschule
  öffentliche Gesamtschule Berlin Kreuzberg
Museum für Kommunikation Berlin
UdK–Berlin, Kunst im Kontext
Cem Özdemir Europa
  Abgeordneter Beteiligung mit Filmporträt und Interview

Leistungen der Kooperationspartner

Museum für Kommunikation
• Ausstellungsraum
Material und Technik
Workshopräume
Fachpersonal
Pressearbeit, Pressmappen
Druck von Informationsmaterial
Werbung in Museumsveröffentlichungen (Programmheft, Website etc.)
Ausrichtung der Pressekonferenz
Prospekte, Informationsmaterial für Schulen

Schulen
Arbeitsräume
Equipment
Integration des Ausstellungsthemas in den Fachunterricht Teilnahme an Organisationstreffen
Unterstützung durch Lehrer

UdK – Kunst im Kontext
Werkstatträume
Computerarbeitsplätze
Sachmittel
Personal: 7 Künstlerinnen, 1 Projektleiter


Das Besondere
Der Film „Lebenswege“ und die Ausstellung machen gesellschaftliche Themen durch die künstlerische und mediale Interpretation für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar und erlebbar.

Künstler und Fachpädagogen fördern das schöpferisches Potential der Schüler und befähigen sie zur aktiven Partizipation an kreativen und gesellschaftlichen Prozessen.

Das Konzept integriert und vernetzt viele Institutionen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Das Projekt ist ein Beitrag zur Diskussion um eine multikulturellen Gesellschaft in Deutschland.

Es entsteht ein Film und eine professionelle Ausstellung, die von Schülern in Zusammenarbeit mit der Institution Museum, Hochschule, Schule und Jugendfreizeiteinrichtungen realisiert wird.

Die Ausstellung vermittelt ein Bild von den gesellschaftlichen Potentialen und den Lebenswegen und Lebenswelten Berliner Jugendlicher und deren Familien.

Die GEHA – Jugendwerkstatt agiert durch dieses Projekt nicht mehr nur im Bezirk Marzahn – Hellersdorf, sondern ist Initiator eines berlinweiten Projektes.

Ein Ausstellung dieser Art wurde in Berlin noch nicht gezeigt.

Der Hintergrund Jugendliche der GEHA – Jugendwerkstatt haben das Projekt angeregt. Sie hatten die Idee, ihre Familien nach deren Lebenswegen zu befragen und diese Interviews zu filmen. Die Ergebnisse dieser Arbeit bilden die Grundlage der Ausstellungsidee.
Ein weiterer Hintergrund ergibt sich aus der Situation, dass Jugendliche der verschiedenen Szenen und sozialen Milieus in Berlin wenig Möglichkeiten haben , sich kennen zu lernen und Verständnis und Achtung für Lebenswelten zu entwickeln, die sie eventuell nur aus den Medien kennen.
Die gemeinsame Arbeit an der Ausstellung führt Jugendliche entsprechend des Konzeptes in verschiedenste Stadtbezirke, Lebenswelten und Kulturen.

Die Präsentation der Ausstellung in einem renommierten Museum würdigt die Arbeit der Schüler und macht sie einer großen Öffentlichkeit zugänglich.
Das Museum für Kommunikation ist sehr an der Arbeit mit Medienpädagogen, Lehrern und Schülern interessiert, da die museumspädagogische Arbeit einen hohen Stellenwert im Museumsangebot hat.
Das Thema Interkulturelle Kommunikation gewinnt an Bedeutung. Die Zusammenarbeit mit Schulen soll ausgebaut werden. Das Museum orientiert auf eine langfristige Zusammenarbeit mit Schulen und Trägern der Jugend- arbeit, insbesondere in der konzeptionellen Entwicklung von Ausstellungen und Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche.


Ziele
Anregung eines generationsübergreifenden Dialogs als persönlichen Gewinn für die Jugendlichen

Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Schulen, Trägern der Jugendarbeit und anderen Institutionen der Gesellschaft

Professionalisierung der kreativen Anwendung neuer, interaktiver Medien

Befähigung zur künstlerischen und medialen Umsetzung der Projektthemen Qualifizierung in relevanten Themengebieten

Erfragen von Selbst- und Fremdbildern in Form biografischer Porträts

Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und Kultur

Erkenntnis und Austausch über traditionelle Vorstellungen und nationale Identitäten

Bewusstwerdung über Chancen einer aktiven Partizipation in der multiethnischen Gesellschaft

Einbeziehung der Familienangehörigen Erarbeiten und Dokumentieren von historischem und aktuell politischem Fachwissen


Erfolgskriterien
erfolgreiche Durchführung aller Konzeptphasen

lebendige, verlässliche und kreative Zusammenart aller Beteiligten

Stärkung der Persönlichkeit und des Selbstwertgefühls der Jugendlichen

Entstehen neuer Freundschaften, Kontakte und Sichtweisen

erfolgreiche Anwendung des neuen Wissens

Anregungen für die berufliche Entwicklung

positive Darstellung der Arbeit von Schulen und Jugendeinrichtungen

Interesse vieler Institutionen und Personen am Projekt und Interesse an eigener Umsetzung

Medieninteresse und positive Resonanz

Perspektiven
Die Ausstellung ist als Modellprojekt konzipiert.
Die GEHA – Jugendwerkstatt plant, nach der erfolgreichen Realisierung der Ausstellungsidee, ein bundesweites Projekt nach diesem Modell zu entwickeln.
Die weitere Zusammenarbeit mit dem Museum für Kommunikation ist angedacht.
Die produzierte Ausstellung bzw. Teile können an anderen Orten gezeigt werden.
Interessierte Schüler und Kooperationspartner sollten an der Fortführung der Idee mitarbeiten.

Zielgruppen
Die wichtigste und zentrale Zielgruppe sind die Jugendlichen und deren Familien.

Am Ausstellungsprojekt direkt beteiligt sind ca. 150 Schüler.

Die Ausstellung wird neben den regulären Ausstellungsbesuchern speziell Schulklassen aus dem gesamten Bundesgebiet gezeigt.

Lehrer und Sozialpädagogen als Anregung für Unterrichtsprojekte in verschiedenen Fachbereichen. Weitere Zielgruppen, die direkt bzw. indirekt beteiligt sind, veranschaulicht die Grafik.

Einbindung der Zielgruppe Schüler
Die Schüler sind in allen Projektphase aktiv beteiligt.
Workshops, künstlerische und mediale Umsetzung des Themas, Ausstellungsproduktion, Ausstellungsführungen, Besucherbefragungen, Erstellen der Dokumentationen, Erstellung einer Homepage etc. werden in den kooperierenden Institutionen durchgeführt.
Im Museum für Kommunikation finden Workshops statt, die beteiligten Schulen stellen Räume für Veranstaltungen zur Verfügung, Werkstätten der UdK- Berlin werden genutzt etc.
In ihrer Arbeit werden sie angeleitet und unterstützt durch qualifiziertes Fachpersonal.
Die Jugendlichen erhalten so einen intensiven Einblick in Berufsfelder , Institutionen und Prozessabläufe.


Zielgruppen

Kooperationspartner.
Museum für Kommunikation Berlin
Kunst im Kontext, UdK-Berlin
Studenten und Mitarbeiter
6 Schulen


Museumsbesucher
Das Museum hat jährlich ca. 170.000 Besucher, davon 31.000 Schüler, die im Rahmen des Unterrichts bzw. der außerschulischen Arbeit Ausstellungen und Veranstaltungen besuchen.
Die Ausstellung wird neben den regulären Ausstellungsbesuchern speziell Schulklassen aus dem gesamten Bundesgebiet gezeigt.

Politiker
Vertreter der Kommunal- und Landespolitik
Cem Özdemir, Europaabgeordneter

Medien
Radio, Fernsehen
Zeitungen, Internet

Schüler und deren Familien
Familienangehörige von Schülern, deren Lebenswege in der Ausstellung porträtiert werden

Schulen
Institution Schule
Multiplikatoren wie Eltern, Geschwister etc.

Fachpublikum
Lehrer von Grund- und Oberschulen
Medien- und Sozialpädagogen
Museumspädagogen
Kulturvereine Hochschulen etc.

Förderer
Stiftungen
Berliner Senat
Förderprogramme
Ehrenamtliche Mitarbeiter


Projektlaufzeit: 08.2005 – 12.2006

Vorbereitung
1.1.
Durchführung der Workshops Themen: Fotografie, Film- und Filmschnitt Ausstellungskonzept, Journalismus, (Text, Präsentation), Ausstellungsführung, Ausstellungsarchitektur etc.

1.2.
Bildung der themenrelevanten Projektteams Festlegung der Verantwortlichkeiten, z.B. Filmteam, Architekturteam, Textteam, Ausstellungsführungsteam etc.

1.3.
Entwicklung der Filmidee und Drehen der Jugend- und Familienportraits

1.4.
Fotoarbeiten: Familienportraits, Jugendportraits, Detailaufnahmen, Stadtbezirke, Schulen

1.5.
Entwicklung der Ausstellungskonzeption Entwurf, Modell, Texte, Medieneinsatz, Lichtplanung etc.

1.6.
Sichtung des Filmmaterials und Rohschnitt

1.7.
Künstlerische und mediale Umsetzung des Ausstellungsthemas Malerei, Zeichnung, Skulptur, Foto, Film, Website etc.

1.8.
Zusammenstellung des Ausstellungsmaterials Sammlung und Sichtung der Exponate, Medienproduktion Filmschnitt, Entwurf der Präsentationsmaterialien

1.9.
Erstellung des Ausstellungsführungskonzeptes Text- und Materialerstellung, Planung der Zeitabläufe etc.


Realisierung
2.1.
Feinschnitt des Films „Lebenswege“

2.2.
Fotobearbeitung und Vergrößerung

2.3.
Entwicklung einer Homepage www.lebenswegeberlin.de

2.4.
Umsetzung des Ausstellungskonzeptes Layout der didaktischen Tafeln, Anfertigung von Reproduktionen, Fotos, Bau des Ausstellungsmobiliars, Medienproduktion, Ausstellungsaufbau etc.

2.5.
Vorbereitung der Ausstellungseröffnung Erstellung der Redetexte, Ablaufplanung, Gestaltung des Rahmenprogramms

2.6.
Aufbau der Ausstellung

2.7.
Ausstellungseröffnung 03.11.06
Ausstellungsdauer 03.11. – 03.12.06

2.8.
Ausstellungsführungen Führungen durch Schüler Spezialführungen für Fachpublikum und Familien der Schüler

2.9.
Besucherbefragungen Befragungen durch Schüler bzw. Museumsmitarbeiter (mündlich, Fragebogen).


Nachbereitung
3.1.
Erstellung des Prozessleitfadens für interessierte Pädagogen und Künstler etc,. die an eigener Realisierung des Modellprojektes interessiert sind.

3.2.
Erstellung der Fotodokumentation

3.3.
Evaluation qualitativ und quantitativ Auswertung unter Einbeziehung der Zielgruppen Schüler, Lehrer, Medienpädagogen, Künstler, Studenten, UdK- Mitarbeiter, Museumsmitarbeiter etc. (persönliche Treffen, Fragebögen), Evaluationsdokumentation ,
Messung Besucherzahlen, Medienresonanzanalyse, (in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kommunikation)

3.4.
Planung der Projektfortsetzung bzw. Modifizierung, Wanderausstellung, Präsentationen vor interessiertem Fachpublikum, Beratung von interessierter Insitututionen


Öffentlichkeitsarbeit
in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kommunikation Berlin und der UDK

Pressemappe, Pressemitteilung, Fotografien und DVD,
Informationsmaterial

redaktionelle Beiträge in Print und Hörfunk

Pressekonferenz

Ausstellungseröffnung

Veranstaltungen

Internet, Präsentation und Verlinkungen auf Website der Kooperationspartner und affiner Zielgruppen

Anzeigen in Tageszeitungen und Stadtmagazinen

Anzeigen in Publikumstiteln (Verwendung von Inhalten und Bildmotiven der Ausstellung

Anzeigen in Fachzeitschriften

Hörfunk-Spots

Außenwerbung (Plakate)

Projektdokumentation

Banner (Fassade Museum)

   
   
 
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