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Die
Idee
Jugendliche unterschiedlicher ethnischer und sozialer Herkunft im Alter
von 12 – 16 Jahren befragen ihre Eltern und Großeltern zu deren Lebenswegen
und den Auswirkungen historischer Ereignisse auf persönliche und berufliche
Entwicklungen.
Angeregt wurde die Projektidee durch die Gedenktage des Jahres 2005:
• 60 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges
• 15 Jahre Vereintes Deutschland
• 50 Jahre Gastarbeiter in der BRD
• 30 Jahre Vertragsarbeiter in der DDR
Die
Jugendlichen aus verschiedenen Schulen und Bezirken Berlins drehen einen
Film und gestalten gemeinsam eine öffentliche Ausstellung im Museum für
Kommunikation Berlin.
Schüler aus sechs Berliner Oberschulen unterschiedlicher Schultypen beteiligen
sich an diesem Vorhaben. Dies sind Schulen mit besonderer Fächerspezialisierung,
starker Praxisorientierung sowie einem hohen Anteil an Schülern nichtdeutscher
Herkunft.
Berlin ist eine multikulturelle Stadt. Die sozialen und ethnischen Verschiedenheiten
der Schüler und deren Familien vermitteln ein interessantes und authentisches
Bild der Lebenswelten und Lebenswege der Berliner Bevölkerung.
Die Film- und Fotoportraits und das im Rahmen des Unterrichts erarbeitete
Material bilden die Grundlage für Konzeption und Design der multimedialen
Ausstellung.
Die thematisch agierenden Arbeitsgruppen setzen sich aus Schülern unterschiedlicher
Stadtbezirke zusammen. Somit werden Kontakte zwischen Menschen ermöglicht,
denen sich im normalen Alltag keine Möglichkeiten der Begegnung und direkten
Kommunikation bieten.
Medienpädagogen, Künstler und Lehrer unterstützen die Schüler im Rahmen
von Workshops, Seminaren, in der Projektarbeit und Umsetzung des Ausstellungskonzeptes.
Das Ausstellungskonzept orientiert sich an gesellschaftspolitischen Ereignissen
und Entwicklungen und integriert Institutionen und Personen unterschiedlichster
gesellschaftlicher Ebenen.
Der Museumsbesucher gewinnt durch die Ausstellung und das museumspädagogische
Rahmenprogramm einen sehr persönlichen Einblick in private und kulturelle
Sphären und hat die Gelegenheit, die Ausstellungsgestalter im Rahmen von
Führungen und Begleitveranstaltungen kennen zu lernen.
Der Film „Lebenswege“ stellt die Jugendlichen, ihre Eltern und Großeltern
sowie deren Lebenswege einem breitem Publikum vor.
Die
pädagogischen Schwerpunkte des Projektes liegen auf der künstlerischen
und medialen Umsetzung des Themas Geschichte, der kreativen Anwendung
neuer, interaktiver Medien und in der Zusammenarbeit mit einer Vielzahl
von Institutionen, Unternehmen und Personen.
Die Jugendlichen erhalten Einblicke in interessante Berufsfelder und werden
durch ihre Rolle als Filmproduzenten und Ausstellungsmacher angeregt und
motiviert, gesellschaftliche Prozesse aktiv mitzugestalten.
Initiatoren der Ausstellung sind die GEHA – Jugendwerkstatt der Caspar-David-Friedrich-Oberschule
in Berlin-Hellersdorf.
GEHA – Jugendetage
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Schülerklub der Caspar-David-Friedrich-Oberschule |
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professionelle
medien- und kunstpädagogische Jugendarbeit |
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mediale
und künstlerische Interpretation gesellschaftlicher Themen |
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Medien
und Kunstprojekte der Jugendwerkstatt wurden mehrfach ausgezeichnet
und prämiert. |
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